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Zone - Macht - Staat

Politische und ökonomische Entwicklungen in der sowjetischen Besatzungszone
Siegfried Kupper
ISBN 978-3-935530-80-4
388 Seiten
Art.Nr. 1380

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Als im Mai 1945 in Berlin-Karlshorst die Urkunden zur bedingungslosen Kapitulation des faschistischen Deutschland unterzeichnet worden waren, trat an die Stelle des nationalsozialistischen Terrorregimes eine von den Siegermächten getragene Vier-Mächte-Verwaltung für Deutschland in seinen neuen Grenzen. Im stark zerstörten Land war die Ausgangssituation für den Wiederaufbau der Wirtschaft höchst unterschiedlich. Neben den erheblichen Kriegszerstörungen behinderten in Ostdeutschland die sehr umfangreichen Reparationsleistungen ebenso wie die Zerstörung der Wirtschaftseinheit und die ausbleibenden Importe den wirtschaftlichen Wiederaufbau. Hinzu kam die Belastung durch die notwendigen Aufwendungen zur Integration von mehr als vier Millionen Flüchtlingen und Umgesiedelten aus den früheren deutschen Ostgebieten. Staatliche und kommunale Strukturen konnten nur mit Billigung der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) aufgebaut werden.
Der vorliegende Band beschreibt kenntnisreich alle wesentlichen Zusammenhänge der schwierigen Ausgangssituation im Osten Deutschlands 1945 ebenso wie die sich entwickelnden Machtverhältnisse in den Jahren bis zur "Doppelten Staatsgründung" 1949.

20.00€Preis:
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DER 1. SEPTEMBER 1939 UND DER ÜBERFALL AUF POLEN

Erinnerung – Mahnung – Verpflichtung
Heft 12
Lothar Schröter (Hrsg.)
ISBN 978-3-935530-82-8
220 Seiten
Art.Nr. 1382

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Der 1. September 1939 – ein Tag der Erinnerung und Mahnung. 70 Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen, mit dem der Zweite Weltkrieg und damit die schlimmste Katastrophe der Menschheit begann, hätte es in unserem Land genug Anlass für selbstkritische Reflexionen gegeben, ob die Bundesrepublik Deutschland als Rechtsnachfolger des „Dritten Reiches“ ihrer besonderen Verantwortung für die Erhaltung und Festigung des Weltfriedens nachgekommen ist. Stattdessen ließen die Verantwortlichen diesen denkwürdigen Jahrestag im Taumel von zwanzig Jahren „Mauerfall“ untergehen.
Und im Land der Aggressionsopfer? Dort war die Verdrehung der Geschichte im Zeichen von Antikommunismus und Russophobie für die Regierenden wichtiger als ein würdiges Gedenken an das Kriegsleid seiner Bevölkerung und den mutigen Widerstandskampf Hunderttausender seiner Bürger.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg wollte mit ihrem 11. Friedens- und Militärpolitischen Symposium an die Tragödie des polnischen Volkes ebenso erinnern wie an die besondere Verpflichtung Deutschlands, dass von seinem Boden nur noch Frieden ausgehen darf.
Der Band enthält Beiträge von Jürgen Angelow, Richard Lakowski, Manfred Messerschmidt, Miroslaw E. Morosow, Kurt Pätzold, Werner Röhr und Andrei J. Schagow.

12.00€Preis:
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Deutsch-südafrikanische Beziehungen Heft 11

DDR – Bundesrepublik – vereintes Deutschland
Ulrich van der Heyden/Gerd-Rüdiger Stephan (Hrsg.)
ISBN 978-3-935530-74-3
112 Seiten
Art.Nr. 1374

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Der vorliegende Band dokumentiert das 12. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik vom November 2008, welches sich mit der Politik der beiden deutschen Staaten und des vereinten Deutschland gegenüber dem südlichen Afrika sowie der Haltung der Deutschen in Vergangenheit und Gegenwart zur Entwicklung in Südafrika beschäftigt.
Dabei geht es vor allem um die Solidarität in Ost- und Westdeutschland für den Befreiungskampf vor allem des südafrikanischen Volkes gegen das Apartheid-Regime, aber auch um die Unabhängigkeit Namibias, Simbabwes, Angolas oder Mocambiques. Es geht um die Unterstützung bzw. Nichtunterstützung der Befreiungsbewegungen in Gestalt von ANC, SWAPO oder den Gewerkschaften durch Bonn und Ost-Berlin. Es geht um die Transformation der südafrikanischen Gesellschaft seit dem Amtsantritt des ersten demokratisch gewählten Präsidenten der Republik Südafrika, Nelson Mandela, und die Perspektiven in der näheren Zukunft.
In den Debatten und Beiträgen kommen ausgewiesene Wissenschaftler, Publizisten und Zeitzeugen zu Wort, u. a. Ulrich van der Heyden, Wolfgang Hundt, Hein Möllers, Dieter Pietsch, Klaus von der Ropp, Hans-Georg Schleicher und Hans-Joachim Vergau.

10.00€Preis:
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Theorie der Praxis – die Feuerbachthesen von Karl Marx und die Praxeologie von Pierre Bourdieu

Julia Schnegg
ISBN 978-3-935530-78-1
128 Seiten
Art.Nr. 1378

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„Praxis“ in der Tradition von Marx und Bourdieu umfasst die gesamte, sich ständig verändernde Wirklichkeit. Die Tätigkeit jedes Einzelnen ist genauso Praxis wie das gesellschaftliche Sein, das den Möglichkeitshorizont subjektiven Denkens und Handelns darstellt. Praxis hat damit eine subjektive und eine objektive Seite. Aus dieser Sichtweise ergibt sich eine
grundlegende Kritik an Sozialwissenschaften, die diese Gleichzeitigkeit einseitig in Richtung Struktur oder Handlung, Individuum oder Gesellschaft auflösen.
Gleichzeitig bedeutet Praxisforschung, den sicheren Erkenntnisstandpunkt der Philosophie aufzugeben und die Machtverhältnisse und klassenspezifischen Ausschlüsse zu thematisieren, die ihr zu Grunde liegen. Nicht, um sich von der Theoriebildung zu verabschieden, sondern um sie als Teil gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und Verteilungskämpfe zu begreifen, und sie zur Stellungnahme zu zwingen.
Julia Schnegg, Jahrgang 1972, lebt in Berlin. Nach ihrer Ausbildung zur Schriftsetzerin und langjähriger Berufstätigkeit als Grafikerin studierte sie Philosophie, Soziologie und Politik an der Freien Universität Berlin. Im Augenblick ist sie als Grafikerin tätig und absolviert in Wien den Studiengang „Ausstellungstheorie und -praxis“. Sie ist seit 20 Jahren in den Bereichen Antifaschismus, Antirassimus und Kapitalismuskritik politisch aktiv.

15.00€Preis:
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USA - Supermacht oder Koloss auf tönernen Füssen?

Heft 11
Lothar Schröter (Hrsg.)
ISBN 978-3-935530-79-8, 132 Seiten
Art.Nr. 1379

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Am 20. Januar 2009 wurde Barack H. Obama jr. als 44. Präsident der USA vereidigt. Dieses Ereignis wird auf den Fortgang der Dinge in der Welt nachhaltigen Einfluss haben. Heute geht es um Fragen höchster Bedeutung – auf allen Gebieten der Politik und nicht nur für die USA selbst. Die Geschichte des Machtzentrums am Potomac zeigt, dass von dort immer Weichenstellungen vorgenommen wurden, die den Entwicklungen nicht nur im eigenen Land, sondern in der ganzen Welt Richtungen gaben. Die tiefste Wirtschaftskrise seit Ende der zwanziger/Anfang der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts gehört aktuell zu den größten Herausforderungen. Nicht minder gewichtig sind aber auch unumgängliche Entscheidungen in der Militärpolitik. Irak und Afghanistan drohen zum zweiten Vietnam der einzig verbliebenen Supermacht zu werden.
Inwieweit sind die USA fähig, adäquat auf die enormen Herausforderungen zu reagieren? Sind sie überhaupt dazu in der Lage, oder befindet sich das Land bereits im unaufhaltsamen Niedergang wie die anderen Imperien
vor ihm?
Das 10. Militärpolitische Symposium der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg wollte zur Aufhellung all dessen beitragen, und die wissenschaftlichen Beiträge von Claus Montag, Gerd Portugall, Peter Rudolf, Malcolm Sylvers, Frank Unger und Jürgen Wagner liegen nun vor.

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