ZUKUNFT FÜR AFGHANISTAN?
Politik und Militär in der Konfliktbewältigung am Hindukusch
Heft 14
Lothar Schröter (Hrsg.)
ISBN 978-3-935530-91-0
144 Seiten
Art.Nr. 1391
Am Heiligen Abend 2009 mahnte Bischöfin Margot Käßmann: „Nichts ist gut in Afghanistan.“ Von den in Deutschland Ton angebenden politischen und militärischen Kreisen war die Kirchenfrau dafür heftig attackiert worden. Doch ein Jahr später hörte der Bündnisgrüne Christian Ströbele von fast all seinen Gesprächspartnern in Afghanistan, dass die Sicherheitslage schlechter geworden sei. Dagegen stehen die Erfolgsmeldungen, die aus der NATO-Zentrale
ebenso erklingen wie aus den Hauptstädten der im Feldzug am Hindukusch beteiligten Staaten, darunter aus dem offiziellen Berlin.
Der zehnte Jahrestag des Kriegsbeginns war für die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg 2011 Anlass genug, bei seinem 13. Militärpolitischen Symposium Bilanz zu ziehen und auf die Perspektiven des afghanischen Dramas zu blicken. Sie verheißen nichts Gutes.
Über den Sport in Schkeuditz
2003 erschien der erste Teil dieser Betrachtung „Über den Sport in Schkeuditz von den Anfängen bis 1944“.
Im zweiten Teil soll es, wie damals angekündigt, um die Zeit von 1945 bis 1990 gehen. Dabei sollen alle Sportarten behandelt werden.
Besonders wichtig erschien es mir, diesen zweiten Teil noch im Jahr 2011 herauszugeben, denn am 18. März jährte sich zum 150. Mal das Ereignis, dass in der „Goldenen Sonne“ am Markt der „Turnerbund Schkeuditz“ als erste organisierte Sporteinheit gegründet wurde und damit der organisierte Sport in Schkeuditz begann.
Ob es mir gelungen ist, wirklich alle Sportarten, die im genannten Zeitraum organisiert betrieben wurden, zu erfassen, das sei dahingestellt. Durchaus kann diese oder jene Sektion der Betriebssportgemeinschaften, die in der Schkeuditzer Kernstadt bestand, keine Beachtung gefunden haben. Allerdings sollte die Absicht erfüllt sein, dass die Sportarten, die über einen längeren Zeitraum bestanden, auch Gegenstand dieser Betrachtung geworden sind.
Der Teufel von Eichstätt
In der Diözese Eichstätt sind finstere Gestalten zu Werke. Kommissar Bittl und Kommissar Meier ermitteln als Team gegen ein Syndikat.
Als jedoch eine junge Frau gekreuzigt auf dem Figurenfeld gefunden wird, geht es um mehr als nur ungeklärte Diebstähle.
Zufällig kreuzt der Psychologiestudent Malcolm Barcley mit seiner Hündin Asta deren Wege und wird ungewollt zum Drittermittler.
Völkermord statt Holocaust
Jude und Judenbild im Literaturunterricht der DDR
Matthias Krauß
ISBN 978-3-935530-89-7
224 Seiten
Art.Nr. 1389
War die DDR antisemitisch? Hat ihre Schule vierzig Jahre lang den Holocaust verschwiegen? War tatsächlich allein der kommunistische Widerstand Gegenstand des Schulunterrichts? Oder war nicht doch alles ganz anders und vor allem: viel komplizierter? Matthias Krauß hat sich einem scheinbar erledigten, scheinbar abgetanen Sachverhalt zugewandt. Das geschichtliche Urteil steht – vorläufig jedenfalls – fest: Und kein Zweifel: Judentum als solches wurde in der DDR-Schule praktisch nie auf die Tagesordnung gesetzt. Genauso wenig übrigens wie Christentum als solches oder Islam als solcher. Kein Zweifel auch daran, dass es den Begriff
Holocaust in der DDR-Schule offiziell niemals gegeben hat. Doch wurde deswegen das Thema der rassisch motivierten NS-Verfolgung im Literaturunterricht ausgeblendet? Zu diesem Thema gibt es noch unendlich mehr zu sagen. Verblüfft nimmt man zur Kenntnis, in welch hohem Maße jüdische Schriftsteller den Lehrplan der DDR-Schule bestimmt hatten und in welcher
Ausführlichkeit in den pflichtgemäß behandelten Büchern, Prosatexten, Gedichten und Dramen auf die Judenverfolgung eingegangen worden ist. Ein Fazit des Autors: Wenn Defizite
vorhanden waren – den Werken, die für die Deutschstunde ausgewählt worden waren, können sie jedenfalls nicht angelastet werden. Das Buch wendet sich zum einen an Ostdeutsche, will ihnen eine Wiederbegegnung mit jenen interessanten Themen ermöglichen, denen seinerzeit unter dem Diktat der Schulpflicht und des Einheitslehrplans die Schülerinnen und Schüler nicht entgehen konnten. Und dieses Buch wendet sich zum anderen an westdeutsche Leser, lädt zur Überprüfung von Vorurteilen ein und konfrontiert sie mit einer literarischen Welt, von deren Existenz sie höchstwahrscheinlich bislang nichts geahnt haben.
Die DDR und das Franco-Regime
Außenpolitik zwischen Ideologie und Pragmatismus
Tim Haberstroh
ISBN 978-3-935530-90-3
104 Seiten
Art.Nr. 1390
1973: Die DDR ist der erste sozialistische Staat in Europa, der diplomatische Beziehungen zu Franco-Spanien aufnimmt. Sechs Jahre zuvor war das Zentralkomitee der SED noch der Ansicht, dass aufgrund des „faschistischen Charakters des spanischen Staates“ Abstand von ihm zu halten sei. Stattdessen unterstützte die DDR massiv die spanische Opposition. Welche Motive stehen hinter diesem Wandel? Tim Haberstroh zeichnet in seiner quellenfundierten Studie die Entwicklung der Beziehungen im Kontext des Kalten Krieges nach und untersucht anhand von Originaldokumenten die Entscheidungen der DDR-Führung zwischen 1949 und 1975. So werden Facetten einer bislang in der Forschung vernachlässigten Beziehung deutlich, die die Paradoxie realsozialistischer Außenpolitik offenbart.
Dipl.-Pol. Tim Haberstroh, geb. 1983 in Berlin, studierte an der Universität Potsdam. Seit 2011 stellv. Büroleiter der außenpolitischen Fachzeitschrift WeltTrends.
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