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Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille

Die polizeiliche Beobachtereinheit der DDR in Namibia (1989/1990)
Daniel Lange
ISBN: 978-3-935530-86-6
176 Seiten

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Parallel zum deutsch-deutschen Einigungsprozess setzte die UNO ab April 1989 in Namibia eine internationale Friedensmission zur Unterstützung des politischen Übergangsprozesses ein. Als Namibia vom 7. bis 11. November 1989 seine verfassungsgebende Nationalversammlung frei wählte, kam es am 9. November 1989 in Berlin zur Maueröffnung. Der vorliegende Band berichtet über die erste und einzige Beteiligung der DDR an einer internationalen Friedensmission seit dem zeitgleichen UNO-Beitritt der BRD und DDR im September 1973. Im Oktober 1989 entsandte die DDR 25 Wahlbeobachter nach Namibia. Für das zivile Polizeikommando der Friedensmission stellte sie ein 30-köpfiges Kontingent zur Verfügung. Auch 50 Beamte des Bundesgrenzschutzes beteiligten sich an der Mission, in der beide deutsche Einheiten teilweise gemeinsam ihren Dienst leisteten. Am 21. März 1990 proklamierte Namibia seine Unabhängigkeit. Wenige Tage zuvor fanden in der DDR die ersten freien Wahlen statt.
Daniel Lange, Jahrgang 1980, studierte Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Südasien-Studien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Parallel zum Studium sammelte er Arbeitserfahrungen im Bundesministerium des Innern, im Deutschen Bundestag, in der Fußball-Bundesliga und im Fachbereich Sport der Freien Universität Berlin.

15.00€Preis:
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Der Weg in die deutsche Einheit

Die Sicht der Nachbarn
Detlef Nakath/Dörte Putensen (Hrsg.)
ISBN 978-3-935530-85-9
120 Seiten
Art.Nr. 1385

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Am 3. Oktober 1990 – vor nunmehr zwanzig Jahren – trat die DDR entsprechend dem Artikel 23 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bei. Der in extremem Tempo ausgearbeitete und von Bundestag und Volkskammer ratifizierte Einigungsvertrag trat an diesem Tage in Kraft.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg hat die breit geführte Debatte um den historischen Platz der Jahre 1989/90 in der deutschen Geschichte zum Anlass genommen, um in einer Konferenz am 27. Mai 2010 in Potsdam unterschiedliche Sichtweisen zum Thema „Der Weg in die deutsche Einheit. Die Sicht der Nachbarn“ zu diskutieren.
Der vorliegende Tagungsband enthält Beiträge von Daniela Fuchs-Frotscher (Berlin), Seppo Hentilä (Helsinki), Hannes Hofbauer (Wien), Anton Latzo (Langerwisch), Hans Modrow (Berlin), Detlef Nakath (Potsdam), Krysztof Pilawski (Warschau), Dörte Putensen (Potsdam/Greifswald), Gregor Putensen (Greifswald), Gerd-Rüdiger Stephan (Berlin) und Angelika Timm (Tel Aviv).

10.00€Preis:
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Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille

Die polizeiliche Beobachtereinheit der DDR in Namibia (1989/90)
Daniel Lange
ISBN 978-3-935530-86-6
176 Seiten
Art.Nr. 1386

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Parallel zum deutsch-deutschen Einigungsprozess setzte die UNO ab April 1989 in Namibia eine internationale Friedensmission zur Unterstützung des politischen Übergangsprozesses ein. Als Namibia vom 7. bis 11. November 1989 seine verfassungsgebende Nationalversammlung frei wählte, kam es am 9. November 1989 in Berlin zur Maueröffnung. Der vorliegende Band berichtet über die erste und einzige Beteiligung der DDR an einer internationalen Friedensmission seit dem zeitgleichen UNO-Beitritt der BRD und DDR im September 1973. Im Oktober 1989 entsandte die DDR 25 Wahlbeobachter nach Namibia. Für das zivile Polizeikommando der Friedensmission stellte sie ein 30-köpfiges Kontingent zur Verfügung. Auch 50 Beamte des Bundesgrenzschutzes beteiligten sich an der Mission, in der beide deutsche Einheiten teilweise gemeinsam ihren Dienst leisteten. Am 21. März 1990 proklamierte Namibia seine Unabhängigkeit. Wenige Tage zuvor fanden in der DDR die ersten freien Wahlen statt.
Daniel Lange, Jahrgang 1980, studierte Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Südasien-Studien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Parallel zum Studium sammelte er Arbeitserfahrungen im Bundesministerium des Innern, im Deutschen Bundestag, in der Fußball-Bundesliga und im Fachbereich Sport der Freien Universität Berlin.

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Künftige Supermacht in Asien?

Militärpolitik und Streitkräfte der Volksrepublik China
Heft 13
Lothar Schröter (Hrsg.)
ISBN 978-3-935530-87-3
112 Seiten
Art.Nr. 1387

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Jedermann staunt über das rasante Wirtschaftswachstum der Volksrepublik China, die in dieser Beziehung zur stärksten Macht in Asien aufsteigt und sich dabei immer noch zu sozialistischen Zielen bekennt. Hierzu gibt es nicht wenige Analysen. Auch zur sozialpolitischen Situation dringen viele Informationen nach Europa. Weit weniger gilt das für die Militär- und Sicherheitspolitik der Volksrepublik. Hinzu kommt: Was im Westen einschlägig auf dem offenen Markt erscheint, ist häufig durch eine Brille betrachtet, die an den Kalten Krieg erinnert. Der antisozialistische Reflex beherrscht die Berichterstattung, und mitunter findet er sich auch in der seriösen Wissenschaft. Gründe genug also, dass sich das 12. Friedens- und Sicherheitspolitisches Symposium der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg 2010 dieses Themas annahm. Es ist ihr gelungen, von der begrenzten „community“ von Wissenschaftlern zu diesem Thema einige gestandene Referentinnen und Referenten zusammenzuführen, wozu auch die offizielle Sicht, vorgetragen vom Heeresattaché der Volksrepublik Chinas in Deutschland, gehört.

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