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Deutsch-südafrikanische Beziehungen Heft 11

DDR – Bundesrepublik – vereintes Deutschland
Ulrich van der Heyden/Gerd-Rüdiger Stephan (Hrsg.)
ISBN 978-3-935530-74-3
112 Seiten
Art.Nr. 1374

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Der vorliegende Band dokumentiert das 12. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik vom November 2008, welches sich mit der Politik der beiden deutschen Staaten und des vereinten Deutschland gegenüber dem südlichen Afrika sowie der Haltung der Deutschen in Vergangenheit und Gegenwart zur Entwicklung in Südafrika beschäftigt.
Dabei geht es vor allem um die Solidarität in Ost- und Westdeutschland für den Befreiungskampf vor allem des südafrikanischen Volkes gegen das Apartheid-Regime, aber auch um die Unabhängigkeit Namibias, Simbabwes, Angolas oder Mocambiques. Es geht um die Unterstützung bzw. Nichtunterstützung der Befreiungsbewegungen in Gestalt von ANC, SWAPO oder den Gewerkschaften durch Bonn und Ost-Berlin. Es geht um die Transformation der südafrikanischen Gesellschaft seit dem Amtsantritt des ersten demokratisch gewählten Präsidenten der Republik Südafrika, Nelson Mandela, und die Perspektiven in der näheren Zukunft.
In den Debatten und Beiträgen kommen ausgewiesene Wissenschaftler, Publizisten und Zeitzeugen zu Wort, u. a. Ulrich van der Heyden, Wolfgang Hundt, Hein Möllers, Dieter Pietsch, Klaus von der Ropp, Hans-Georg Schleicher und Hans-Joachim Vergau.

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Theorie der Praxis – die Feuerbachthesen von Karl Marx und die Praxeologie von Pierre Bourdieu

Julia Schnegg
ISBN 978-3-935530-78-1
128 Seiten
Art.Nr. 1378

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„Praxis“ in der Tradition von Marx und Bourdieu umfasst die gesamte, sich ständig verändernde Wirklichkeit. Die Tätigkeit jedes Einzelnen ist genauso Praxis wie das gesellschaftliche Sein, das den Möglichkeitshorizont subjektiven Denkens und Handelns darstellt. Praxis hat damit eine subjektive und eine objektive Seite. Aus dieser Sichtweise ergibt sich eine
grundlegende Kritik an Sozialwissenschaften, die diese Gleichzeitigkeit einseitig in Richtung Struktur oder Handlung, Individuum oder Gesellschaft auflösen.
Gleichzeitig bedeutet Praxisforschung, den sicheren Erkenntnisstandpunkt der Philosophie aufzugeben und die Machtverhältnisse und klassenspezifischen Ausschlüsse zu thematisieren, die ihr zu Grunde liegen. Nicht, um sich von der Theoriebildung zu verabschieden, sondern um sie als Teil gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und Verteilungskämpfe zu begreifen, und sie zur Stellungnahme zu zwingen.
Julia Schnegg, Jahrgang 1972, lebt in Berlin. Nach ihrer Ausbildung zur Schriftsetzerin und langjähriger Berufstätigkeit als Grafikerin studierte sie Philosophie, Soziologie und Politik an der Freien Universität Berlin. Im Augenblick ist sie als Grafikerin tätig und absolviert in Wien den Studiengang „Ausstellungstheorie und -praxis“. Sie ist seit 20 Jahren in den Bereichen Antifaschismus, Antirassimus und Kapitalismuskritik politisch aktiv.

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USA - Supermacht oder Koloss auf tönernen Füssen?

Heft 11
Lothar Schröter (Hrsg.)
ISBN 978-3-935530-79-8, 132 Seiten
Art.Nr. 1379

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Am 20. Januar 2009 wurde Barack H. Obama jr. als 44. Präsident der USA vereidigt. Dieses Ereignis wird auf den Fortgang der Dinge in der Welt nachhaltigen Einfluss haben. Heute geht es um Fragen höchster Bedeutung – auf allen Gebieten der Politik und nicht nur für die USA selbst. Die Geschichte des Machtzentrums am Potomac zeigt, dass von dort immer Weichenstellungen vorgenommen wurden, die den Entwicklungen nicht nur im eigenen Land, sondern in der ganzen Welt Richtungen gaben. Die tiefste Wirtschaftskrise seit Ende der zwanziger/Anfang der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts gehört aktuell zu den größten Herausforderungen. Nicht minder gewichtig sind aber auch unumgängliche Entscheidungen in der Militärpolitik. Irak und Afghanistan drohen zum zweiten Vietnam der einzig verbliebenen Supermacht zu werden.
Inwieweit sind die USA fähig, adäquat auf die enormen Herausforderungen zu reagieren? Sind sie überhaupt dazu in der Lage, oder befindet sich das Land bereits im unaufhaltsamen Niedergang wie die anderen Imperien
vor ihm?
Das 10. Militärpolitische Symposium der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg wollte zur Aufhellung all dessen beitragen, und die wissenschaftlichen Beiträge von Claus Montag, Gerd Portugall, Peter Rudolf, Malcolm Sylvers, Frank Unger und Jürgen Wagner liegen nun vor.

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Für einen demokratischen Sozialismus

Chronik der PDS in Brandenburg 1989-2007
Gerlinde Grahn (Hrsg.)
ISBN 978-3-935530-75-0
272 Seiten, Art.Nr.1375

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Nach dem Außerordentlichen Parteitag der SED/PDS im Dezember 1989 begann auch für die linken Kräfte in Brandenburg der Weg der Erneuerung hin zur Partei des demokratischen Sozialismus. Für die Partei ging es um eine grundlegende programmatische Neuorientierung und um ihre Anteilnahme an der Entwicklung des Landes sowohl durch ihre Tätigkeit in den parlamentarischen Vertretungen als auch durch außerparlamentarische Aktionen. Dieser Weg fand einen weiteren Höhepunkt mit der Bildung der Partei DIE LINKE im September 2007.
Als einziger in den neuen Bundesländern nahm der Landesverband Brandenburg der PDS an der Ausarbeitung der Landesverfassung teil und wurde damit auch verfassungsgebende Partei. Die Partei war wesentlicher Mitgestalter des "Brandenburger Weges"; die PDS-Fraktion engagiert sich bis heute im Brandenburger Landtag als konstruktive Opposition für die Umsetzung der "modernsten Landesverfassung Deutschlands".
Die vorliegende Chronik umfasst den Zeitraum von 1989 bis 2007. In ihr werden Fakten dargestellt, aber keine Wertung von Ereignissen und Inhalten vorgenommen.
Anliegen ist es, die Vielfalt der Aktivitäten der PDS in den einzelnen Kreisverbänden und Orten, den Arbeits- und Interessengemeinschaften und die Wirksamkeit der Landtagsfraktion als wesentlichem Teil des Landesverbandes
umfassend darzustellen.
Bei der Zusammenstellung der Daten konnte von einer relativ umfangreichen Material- und Quellengrundlage ausgegangen werden, die eine Fülle von Informationen bot.
Die Chronik verdeutlicht, dass die PDS die Entwicklung des Landes Brandenburg nicht nur kritisch begleitet, sondern eigene Vorschläge für ein lebenswertes Land eingebracht und um deren Verwirklichung gerungen hat.

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Gemeinsam für eine neue deutsche Republik?

LDPD und SED 1945 bis 1948
Manfred Bogisch
ISBN 978-3-935530-76-7
196 Seiten
Art.Nr.1376

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Prof. Dr. Manfred Bogisch hat sich seit Ende der sechziger Jahre intensiv mit der Geschichte der LDPD beschäftigt. Ihn interessiert die widerspruchsvolle Gründungsgeschichte seiner Partei ebenso wie der zum Scheitern verurteilte Versuch der LDPD, sich in den Dienst einer durch die Besatzungsmacht Sowjetunion geprägten antifaschistisch-demokratischen Ordnung zu stellen und dabei zugleich "dem Hegemoniebestreben der SED entgegenzuwirken".
Bogisch kommt am Ende seines Buches zu dem Schluss, dass weder die LDPD noch die CDU in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR eine realistische Alternative hatten, als auf Dauer "Verbündete" der SED zu sein. Mit dem vorliegenden Band leistet der Autor einen wichtigen Beitrag zur Schließung von Lücken im Forschungsstand über die Geschichte der Parteien und des politischen Systems in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der späteren DDR.

12.00€Preis:
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Am Ende des Fortschritts?

“Sozialismus in den Farben der DDR”
Steffen Kludt
ISBN 978-3-935530-77-4, 168 Seiten, Art.Nr.1377

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Als „Sieger der Geschichte“ trat die antifaschistische Gründergeneration der DDR nach 1945 an, um ihren "Traum vom besseren Leben" zu verwirklichen. Aufbauend auf ihren jugendlichen Sozialisationserfahrungen in den harten Kämpfen der Weimarer Republik und im antifaschistischen Widerstand wollten sie ihr sozialistisches Fortschrittsprojekt nun endlich verwirklichen. Sie setzten dabei besonders auf die Jugend.
Mit dem sich in den 1980er Jahren vollziehenden tief greifenden Mentalitäts- und Wertewandel distanzierte sich die Jugend der DDR zunehmend von den proletarisch-antifaschistischen Jugendidealen der alten Männer im Politbüro der SED und stand der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stagnation des Realsozialismus mit Unverständnis gegenüber. Als die antifaschistische „Alte Garde“ 1989 abtreten musste, fand auch ihr Generationsprojekt „Sozialismus in den Farben der DDR“ sein bitteres Ende. Ausgehend von einer generationsgeschichtlichen Perspektive setzt sich das vorliegende Buch mit der „Implosion“ des Realsozialismus auseinander.
Steffen Kludt, Jahrgang 1978, ist im brandenburgischen Wittenberge aufgewachsen. Er studierte an der Universität Potsdam Geschichte und Politische Bildung auf Lehramt.

18.00€Preis:
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