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Welcher Kapitalismus, welche Krise?

Diskurs Heft 42
ISBN: 978-3-89819-423-5
144 Seiten

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Am 25. April 2015 fand am Leipziger Sitz der Rosa-Luxemburg-
Stiftung Sachsen das Kolloquium „Welcher Kapitalismus, welche
Krise? Finanzmarktkapitalismus in der Diskussion“ statt. Anlass
war der seit geraumer Zeit nicht nur unter linksorientierten Sozialwissenschaftlern
geführte Disput über eine angemessene Charakterisierung
des gegenwärtigen Kapitalismus und seiner Entwicklungsperspektiven.
Dabei geht es um die Frage, in welchem
Kapitalismus wir leben: Finanz- oder Finanzmarktkapitalismus,
Staatsmonopolistischer Kapitalismus, Neoliberaler Kapitalismus,
Post-Fordismus? Sind das überhaupt sich gegenseitig ausschließende
Charakterisierungen? War die jüngste Weltwirtschaftskrise
Schlusspunkt des bisherigen und Auftakt eines neuen Akkumulationsregimes
oder gar – wie manche meinen – einer neuen,
womöglich der allerletzten Entwicklungsphase des Kapitalismus?
Was war oder ist das überhaupt für eine Krise? Welche Rolle spielt
in diesem Zusammenhang das Verhältnis von Finanzsphäre und
sogenannter Realsphäre? Die Antworten auf diese Fragen scheinen
den Veranstaltern auch deshalb so wichtig, weil strategisch
bedeutsame politische Entscheidungen des linken Spektrums
auch davon beeinflusst werden, wie diese Fragen beantwortet
werden.

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Im Licht der Revolution

Rosa-Luxemburg-Forschungsberichte 12
ISBN 978-3-89819-420-4
116 Seiten

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Im April 2015 hatte der Historiker Klaus Kinner im Leipziger Domizil der
Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Seminarreihe begründet, die den Namen der
Revolutionärin trägt. Kinner hatte schon länger beabsichtigt, Leben und
Werk der demokratischen Sozialistin auf produktive Erkenntnisse für heu-
tige Linke abzuklopfen. Sein Ansatz: Die bisherige Rosa-Luxemburg-For-
schung habe, bei allen, auch von der Stiftung selbst, erreichten Erfolgen die
Wirkungsgeschichte ihrer Ideen noch unzureichend erkundet und vermittelt.
Dieser unvollendeten Aufgabe solle sich das Seminar annehmen. Zustim-
mend hatte der Philosoph Volker Caysa erklärt, das heiße für ihn, zunächst
das unabgegoltene Potenzial Luxemburgischer Ideen zu definieren, es zu
reformulieren und auf aktuelle Erfordernisse hin zu bewerten. Dabei gälte
es, das geschichtliche Vorwissen, insbesondere der Jugend, zu berücksich-
tigen.

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Deutschstunden

Horst Nalewski
Texte zur Literatur 11
ISBN: 978-3-89819-421-1
132 Seiten

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Die Sammlung der hier vorgelegten 22 Beiträge, erschienen – bis auf zwei –
im Feuilleton der Zeitung »Neues Deutschland« in der Zeit von Oktober
2009 bis zum August 2015, folgte, nach ihrem ersten Beitrag über Hermlins
Erzählung »Die Zeit der Gemeinsamkeit«, nicht einem Konzept, dies hat sich
– im Nachhinein vielleicht erkennbar – im Sinne jenes gewichtigsten Anlas-
ses möglicherweise so ergeben.
Es sollten keine Rezensionen sein, vielmehr Beiträge »um sich [und eben
wiederlesende Leser] . .. zu unterrichten und zu belehren«. Oder – wozu
Zeitgeschichte uns zwingen sollte – mit Martin Walser gesagt: »Ich muß
gestehen, ich lese nicht zu meinem Vergnügen, ich suche weder Entspannung
noch Ablenkung, noch andere Freuden dieser Art. Ein Buch ist für mich eine
Art Schaufel, mit der ich mich umgrabe.«
Wenn Literatur das vermöchte: uns nach dem Lesen oder Wiederlesen als
Berührte zu entlassen, berührt von einer zutiefst verletztenWelt – denn davon
handeln die hier versammelten Texte –, dann wäre ein Moment der kleinsten
Veränderung geschehen, Veränderung in uns. Einer kleinsten Hoffnung auf
lebbare Zukunft.

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Vom Furor teutonicus zur pazifistischen Brüderlichkeit

Klaus Schuhmann
Texte zur Literatur 12
ISBN: 978-3-89819-422-8
132 Seiten

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Vor 100 Jahren erschien im Märzheft des Jahres 1915 der Zeitschrift »Die
weißen Blätter«, von Josef Luitpold Stern verfasst, eine der ersten Publikatio-
nen nach Kriegsbeginn, in der bis dahin veröffentlichte Gedichte gesichtet
und beurteilt wurden. »Dichter« lautete die lapidare Überschrift, die mög-
licherweise gewählt wurde, um die Zensur nicht darauf aufmerksam zu
machen (in der Korrespondenz mit dem Leipziger Verlag war der Titel
»Kriegsdichter« vorgesehen). Stern begann mit den Worten:
In der Geschichte des geistigen Lebens wird die Haltung der deutschen Dichter während
des großen Krieges von Neunzehnhundertvierzehn für immer denkwürdig bleiben. Aus
der Art, wie sich das ungeheure Geschehen in den Herzen und Hirnen, in den Worten
und Wendungen der Poeten gespiegelt hat, werden die Forscher, die nach uns kommen,
manches Gesetz des dichterischen Schaffens aufspüren.
Josef Luitpold Sterns Aufsatz verdient es, 100 Jahre nach seinem Erschei-
nen an Ort und Stelle wieder in Erinnerung gerufen zu werden, weil es sich
dabei im zweifachen Sinn um ein literatur- und politikgeschichtlich bemer-
kenswertes Dokument handelt. Es ist eine erste kritische Sichtung der – wie
bei Julius Bab nachzulesen – damals sintflutartig angewachsenen Masse von
Kriegsgedichten, die schon in den ersten Kriegswochen entstanden waren.
Und es geschah dies in einer in Leipzig erschienenen Zeitschrift, in der sich
unter Rene´ Schickeles Leitung jene Schriftsteller versammeln konnten, die
sich als Pazifisten verstanden, ehe die »Weißen Blätter« 1916 notgedrungen in
die Schweiz übersiedelten: Franz Werfel, Walter Hasenclever, Annette Kolb,
Johannes R. Becher, Carl Sternheim, Leonhard Frank und Ludwig Rubiner
gehörten zu ihnen.
Josef Luitpold Stern hat auch das essayistische Muster vorgegeben, dem
hier nachgefolgt wird (die benutzten Gedicht-Quellen finden sich im Anhang
dieses Bandes) bis hin zum Jahr 1933 und darüber hinaus, seine Hoffnung
erfüllend, dass die »Forscher, die nach uns kommen«, die von ihm begonnene
Arbeit zu Ende bringen.

8.00€Preis:
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Verfolger und Verfolgte - Antiziganismus in Ungarn

Magdalena Marsovszky
ISBN: 978-3-89819-412-9
56 Seiten

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In Großstädten Europas tauchen bettelnde obdachlose Gruppen auf, die offensichtlich aus einem südosteuropäischen Staat kommen. Bei diesem Anblick sprechen viele schnell von "Wirtschaftsflüchtlingen". Doch wenn das so ist, wie mag es diesen Menschen in ihrem Herkunftsland ergangen sein? Unter welchen Umständen haben sie gelebt, dass ihnen das Dasein auf der Straße in Wien, München oder Berlin erträglicher ist als das Leben zu Hause in den eigenen vier Wänden? Diesen Fragen ist die Autorin nachgegangen. Sie konzentriert sich auf die antitiganistischen Denkstrukturen und auf deren immer dramatischeren Auswirkungen. Magdalena Marsovszky ist eine deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin, Lehrbeauftragte der Hochschule Fulda, Mitglied im Villigster Forschungsforum für Nationalsozialismus und Rassismus, Mitglied in der Gesellschaft für Antiziganismusforschung, Vorstandsmitglied in der Roma-Bürgerrechtsbewegung für die Republik Ungarn sowie wissenschaftliche Beraterin der Initiative "Leipzig Korrektiv".

5.00€Preis:
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Diskurs 41, Reden der Wende - Wende der Reden

Diskursanalysen und Diskursreprisen
Ruth Geier / Peter Porsch
ISBN: 978-3-89819-400-6
80 Seiten

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25 Jahre friedliche Revolution waren der Anlass für die beiden Leipziger Sprachwissenschaftler, sich nochmals – unter Zurückgriff auf bereits veröffentlichte Aufsätze – mit dem Wandel der öffentlichen Sprache in Ostdeutschland zu befassen. So geht Peter Porsch vor allem auf die DDR-Sprache ein, und zwar unter dem Aspekt der Alltagserfahrungen des DDR-Bürgers. Diese Ausweitung auf die Kommunizierenden und den Kontext führt denn auch weit über eine bloße Beschreibung sprachlicher Phänomene hinaus. Analog ist Ruth Geiers Ansatz; in ihrem Fokus stehen zwei Reden der Wendezeit, nämlich die Antrittsrede von Egon Krenz am 18.11.1989 und eine Rede von Stefan Heym am 4.11.89. An ihnen weist sie nach, welch Wandel sich in der öffentlichen Kommunikation der DDR vollzogen hatte.

6.00€Preis:
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Ferdinand Lassalle und der ADAV

Beiträge zum historischen Diskurs der Linken
ISBN: 978-3-89819-399-3
76 Seiten

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Wem gehört Lassalle, der Linken oder der SPD?, spitzte "Neues Deutschland" die Frage zu, als die Linkspartei in Berlin dem 150-jährigen Jubiläum des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) ein Forum widmete. Aus gleichem Anlass hatten die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen am 20. April 2013 zu eioner geschichtswissenschaftlichen Konferenz in Leipzig eingeladen. Statt rhetorischer Frage hieß die Antwort: beiden. Die Gründung des ADAV am 23. Mai 1863, der ersten sozialistischen Arbeiterpartei, von der SPD als ihr Geburtstermin deklariert, gehört auch für die Linkspartei und die Linken zu einer wichtigen Quelle und Tradition.

6.00€Preis:
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Heft 9 Rosa Luxemburg ante portas

Vom Leben Rosa Luxemburgs nach ihrem Tod
Herausgegeben von Klaus Kinner
ISBN 978-3-89819-375-7
128 Seiten
Art.Nr. 4375

7.50€Preis:
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Heinrich Wiegand

Leipziger Sozialdemokrat, Publizist und Freund Hermann Hesses
Klaus Pezold
ISBN 978-3-89819-371-9
324 Seiten
Art.Nr. 4371

15.00€Preis:
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Helmut Seidel: Philosophie und Wirklichkeit

Zur Herausbildung und Begründung der marxistischen Philosophie
Herausgegeben von Volker Caysa
ISBN 978-3-89819-325-2
248 Seiten
Art.Nr. 4325

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Einleitende Worte des Herausgebers
Helmut Seidel wurde Mitte der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts national und international bekannt durch einen Aufsatz, der den Titel trug »Vom praktischen und theoretischen Verhältnis der Menschen zur Wirklichkeit« und der ins Japanische, Türkische, Ungarische, Tschechische und Russische übersetzt wurde. Er gilt gemeinhin als der konzeptionelle Ansatz zu einer DDR-spezifischen Philosophie der Praxis, die, analog zur jugoslawischen Praxisphilosophie, nicht nur für einen »humanistischen Marxismus« unter Berufung auf den jungen Marx, sondern auch für eine Demokratisierung und Humanisierung des Realsozialismus eintrat.(Vgl. zu Leben und Werk: Helmut Seidel: Philosophie vernünftiger Lebenspraxis. Hrsg. von Volker Caysa, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen 2009.)
Dieser Aufsatz darf aber nich t von Seidels Habilitation getrennt werden, denn er ist Konsequenz und systematisch e Zusammenfassung seiner bis heute unveröff entlich ten, in der DDR viel gelesenen und immer noch lesenswerten Habilitationsschrift von 1966 mit dem Titel »Philosophie und Wirklichkeit – Zur Herausbildung und Begründung der marxistisch en Philosophie«.
Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass die Arbeit endet mit einer Schlussbemerkung zum Teil 1, an deren Ende ein zweiter Teil angekündigt wird. Nach Auskunft von Jutta Seidel ist aber dieser zweite Teil auf Grund der Querelen um Seidels theoretischen Ansatz nicht geschrieben worden. Und es finden sich auch im Nachlass Helmut Seidels keine Materialien zu diesem zweiten Teil, was nicht ausschließt, dass Helmut Seidel sich sowohl in Vorlesungen wie auch in seinen Schriften zur Entwicklung von Marx nach 1844 äußerte.
Seidel gab mit seiner Habilitationsschrift dem marxistischen Philosophieren in der DDR einen neuen systematischen Ausgangspunkt, der belebend auf das Philosophieren in der DDR wirkte und mehreren Generationen von Philosophiestudenter wesentliche Impulse für ein modernes marxistisches Philosophieren vermittelte.
Davon zeugt auch das von Hans-Martin Gerlach verfasste Vorwort zu der hier vorliegenden Edition. Dieses Vorwort von Hans-Martin
Gerlach ist einer seiner letzten Texte, denn er verstarb plötzlich im Januar dieses Jahres. Gerlach verstand sich selbstbewusst als Schüler Seidels und es war ihm eine Ehre zukünftige Generationen an dieses vergessene Erbe der DDR-Philosophie zu erinnern. Hans-Martin Gerlachs theoretisches Verdienst besteht darin, den Seidelschen humanmarxistischen Ansatz auf die Analyse des deutschen Existentialismus angewandt zu haben. Dafür stehen vor allem seine Jaspers- und Heideggerstudien, die im Anschluss an den jungen Marx der »Ökonomisch-philosophischen Manuskripte« das Verhältnis von Marxismus, Existentialismus und Humanismus zum Gegenstand hatten. Wie Seidel ein lachender Spinozist war, so war Gerlach ein heiterer Existentialist, der der marxistischen Philosophie gegen alle Orthodoxie ein neues Forschungsfeld eröffnete.
Mein Dank gilt Herrn Harko Benkert, der die Digitalisierung des Textes realisiert hat. Ein großer Dank gilt auch der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, insbesondere deren Geschäftsführer Prof. Klaus Kinner, dass sie diesen Band in ihr Programm aufgenommen hat. Frau Professor Jutta Seidel sei herzlich gedankt, dass sie uns die Erlaubnis zur Drucklegung der Habilitationsschrift ihres verstorbenen Mannes gegeben hat.

Volker Caysa
Im Februar 2011

13.50€Preis:
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Bolivien im Umbruch

Der schwierige Weg der Neugründung
ISBN 978-3-89819-352-8
720 Seiten
Art.Nr. 4352

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BOLIVIEN IM UMBRUCH ist sowohl vom Thema als auch vom Zeitpunkt her in hohem Maße aktuell. Das Buch wendet sich an alle, die an den politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Prozessen in dem lateinamerikanischen Land interessiert sind. Es ist so konzipiert, dass sich sowohl „Einsteiger“ als auch „Experten“ angesprochen fühlen. Als Autoren kommen Publizisten und Wissenschaftler aus Bolivien, Peru, den USA sowie Deutschland zu Wort. Die Beiträge des Sammelbandes vermitteln aus unterschiedlichen Perspektiven einen Überblick zu allen wichtigen Aspekten der Entwicklung Boliviens von der Unabhängigkeit bis zum gegenwärtigen Prozess der Neugründung, der nach den Wahlen vom Dezember 2009 in ein neues, entscheidendes Stadium getreten ist.

Die Rezensionen am Ende des Textteils ermöglichen es dem Leser, den Bezug zu neusten deutsch- und englischsprachigen Publikationen herzustellen. Abgerundet wird der Sammelband durch einen umfangreichen Anhang, der in knapper und übersichtlicher Form zusätzliche Informationen bietet.

29.00€Preis:
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Diskurs Heft 1 Fanal und Trauma

GNN Schkeuditz 1997,
ISBN 3-929994-97-6
Art.Nr. 3897

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Beiträge zu Geschichte und Wirkung der Russischen Revolution von 1917.

2.50€Preis:
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