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Dem Volk aufs Maul geschaut

Dem Volk aufs Maul geschaut

Dramaturgische Studien zu einem PRINZIP VOLKSSTÜCK in der deutschsprachigen Dramatik
Manfred Pauli
ISBN 978-3-943931-03-7
662 Seiten



Der Leumund des Volksstücks ist schlecht. Bertolt Brecht nannte es „krudes und anspruchsloses Theater“ und merkte an: „Die gelehrte Ästhetik schweigt es tot oder behandelt es herablassend“. Tatsächlich aber hat das Volkstheater in seiner Entwicklung originäre Gestaltungs- und Wirkungselemente hervorgebracht, die in Hauptlinien der deutschsprachigen Dramatik eingegangen sind. Der Germanist und Theaterwissenschaftler Manfred Pauli beschreibt in den vorliegenden Studien Bedeutung und Eigenarten dieses von ihm so genannten PRINZIPS VOLKSSTÜCK. Und er analysiert mehr als 60 einschlägige Werke von Stückeschreibern und Theatermachern des 19. und 20.Jahrhunderts; darunter Johann Nestroy, Ludwig Anzengruber, Gerhart Hauptmann, Ödön von Horváth, Erwin Piscator, Bertolt Brecht, Alfred Matusche und Franz Xaver Kroetz
Aus dem Inhalt: Wer ist das Volk und was ist ein Volksstück? Heimat als sozialer und poetischer Raum. Neue Themen und Strukturen im Großstadtdrama. Problematisierung der Kommunikation in dramatischen Texten. Volksstücke fürs Proletariat. Volkstümlichkeit und Realismus bei Brecht. Neue kritische Volksstücke über die Sprachlosen in der Gesellschaft.

Preis: 30.00€
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