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Der lange Weg zur Rentengerechtigkeit

Zur Geschichte der Überleitung der ostdeutschen Rentenansprüche in das bundesdeutsche Rentensystem
Wolfgang Konschel
ISBN 978-3-89819-365-8, 180 Seiten, Art.Nr. 4365

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– Enteignungen und Ungerechtigkeiten bei in der DDR rechtmäßig erworbenen Rentenansprüchen.

Der 20. Jahrestag der Gründung der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. (GBM) und damit auch 20 Jahre Kampf um Rentengerechtigkeit sind Anlass, diese Ausarbeitung der interessierten Öffentlichkeit vorzulegen. Sicherlich werden Mitglieder der GBM, aber auch andere, die in dieser oder jener Weise an diesem Kampf teilgenommen oder von Erfolgen persönlichen Nutzen hatten, rückblickend noch einmal verfolgen wollen, wie er denn war, dieser lange Weg zur Rentengerechtigkeit.
Für die Sozialgeschichte soll diese Ausarbeitung ein Material sein, mit dem nachgezeichnet wird, wie die Überführung der Renten und Rentenansprüche tatsächlich verlief. Die Verletzung von Menschen und Bürgerrechten in Ostdeutschland ist damit die politische Grundlage dieser Ausarbeitung. Der Entzug von eindeutig nachzuweisenden Rentenansprüchen ist eine Begrenzung von Freiheitsrechten und somit eine Verletzung der Charta der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 und vieler ihr folgenden, von der Bundesrepublik ratifizierten UNOKonventionen und internationaler und europäischer Menschenrechtsabkommen.

14.00€Preis:
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Bildung Pädagogik Gesellschaft

gestern – heute – morgen
Horst Weiß / Günter Wilms (Hrsg.)
ISBN 978-3-89819-369-6
360 Seiten
Art.Nr. 4369

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Im November 2010 endete eine Veranstaltungsreihe, die unter dem Namen Berlin-Brandenburger Forum „Schule, Pädagogik, Gesellschaft“ Geschichte geschrieben hat. Seit Juni 1991 waren hier Monat um Monat Pädagoginnen und Pädagogen unterschiedlicher erziehungswissenschaftlicher und berufspraktischer Provenienz zusammengekommen,um in freiem Gedankenaustausch Fragen von Erziehung, Schule und Pädagogik in Vergangenheit und Gegenwart kritisch zu reflektieren und über vernünftige Wege aus der Bildungskrise nach der
„Wende“ zu beraten. Entstanden aus der Not der Situation, in die Schule und Erziehungswissenschaften nach dem Ende der DDR geraten waren, sowie aus dem Bedürfnis nach Selbstbesinnung und -befragung, entwickelte sich alsbald eine spezifische Form wissenschaftlicher Kommunikation und Kultur. Es entstand eine Kolloquiumsreihe, die zu vielen Fragen und Widersprüchen des nach 1990 etablierten Bildungswesens durchaus etwas zu sagen hatte, nicht zuletzt wegen ihres Beharrens auf Problemen, die in den herrschenden Diskursen über Schule und Pädagogik kaum noch Beachtung fanden.
201 Kolloquien, das bedeutete 201mal Nachdenken über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Bildungspolitik, Erziehung, Bildung und
Pädagogik in Deutschland. Zahlreiche der erörterten Themen haben ihre Relevanz keineswegs verloren, zum einen, weil sie kritisch-konstruktiv zur Aufarbeitung des Bildungs- und Erziehungssystems der DDR beizutragen vermochten, zum anderen, weil sie aus der Erfahrung zweier Systeme pädagogisches Wissen in gegenwärtige Diskurse über notwendige Bildungsreformen in Deutschland einzubringen versuchten. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Idee, im Nachhinein zumindest einige aus dem breiten Spektrum der Diskussionsthemen erneut aufzugreifen, aus heutiger, möglicherweise weiterentwickelter Sicht darzustellen und in einem Sammelband zu veröffentlichen.

18.00€Preis:
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Heft 9 Rosa Luxemburg ante portas

Vom Leben Rosa Luxemburgs nach ihrem Tod
Herausgegeben von Klaus Kinner
ISBN 978-3-89819-375-7
128 Seiten
Art.Nr. 4375

7.50€Preis:
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Heinrich Wiegand

Leipziger Sozialdemokrat, Publizist und Freund Hermann Hesses
Klaus Pezold
ISBN 978-3-89819-371-9
324 Seiten
Art.Nr. 4371

15.00€Preis:
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Lebendige DDR

Horst Jäkel (Hrsg.)
ISBN 978-3-89819-368-9
436 Seiten
Art.Nr. 4368

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Sie haben in der Deutschen Demokratischen Republik gelebt, für sie gearbeitet, sie weltweit vertreten. Die rund 70 Autoren dieses Buches wissen von den Schwierigkeiten des sozialistischen Aufbaus, freuten sich über Erfolge und haben Fehler und Schwächen schmerzlich empfunden. Ihnen geht es „weder um Verherrlichung noch um Verdammung, sondern um die geschichtliche Wahrheit“.
Mit ihren – sehr verschiedenartigen – Texten verdeutlichen die Schreiber, dass sie der Schublade entgehen wollen, in die selbstbewusste, auf ihre Biografie nicht verzichten wollende Bürger der DDR von zeitgeistigen „Historikern“, Politikern, Medien versenkt werden sollen.
„Da waren keine ‚Nur-Guten‘ und keine ‚Nur-Bösen‘. Es waren da Menschen, die alle das gemeinsame Ziel hatten. Sie waren alle in einem gesellschaftlichen Gefüge, das neue Wege ging, die noch keiner in Deutschland gegangen war, in einem Gefüge, das angefeindet wurde und sich wehren musste, das behindert wurde und sich bescheiden musste, das seinen trotzigen Stolz selbst dort zu zeigen wünschte, wo ‚kleinere Brötchen’ gebacken werden mussten.“
„Halten wir unsere DDR-Geschichte lebendig und erlauben wir keinem, sie unter Kübeln von Unwahrheiten zu beerdigen! Das ist kein Verdrängen, und unsere eigenen Fehler sehen wir keinesfalls mit der rosa-roten Brille. Geschehenes Unrecht verurteilen die Menschen ohne Zaudern. Sie wollen es aber nicht täglich aufs Brot geschmiert bekommen, denn unsere Geschichte war mehr, viel mehr. Sie darzustellen ist wichtig, damit sie nicht verdrängt wird.“
Viele Fotos, Dokumente und Grafiken bekräftigen die textlichen Aussagen. „Es geht um eine sachliche, kritische und konstruktive Analyse unserer erlebten Vergangenheit. Nur so können historische Ereignisse in das Gegenwartsverständnis eingehen und sich daraus Handlungsorientierungen ergeben.“

19.50€Preis:
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Helmut Seidel: Philosophie und Wirklichkeit

Zur Herausbildung und Begründung der marxistischen Philosophie
Herausgegeben von Volker Caysa
ISBN 978-3-89819-325-2
248 Seiten
Art.Nr. 4325

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Einleitende Worte des Herausgebers
Helmut Seidel wurde Mitte der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts national und international bekannt durch einen Aufsatz, der den Titel trug »Vom praktischen und theoretischen Verhältnis der Menschen zur Wirklichkeit« und der ins Japanische, Türkische, Ungarische, Tschechische und Russische übersetzt wurde. Er gilt gemeinhin als der konzeptionelle Ansatz zu einer DDR-spezifischen Philosophie der Praxis, die, analog zur jugoslawischen Praxisphilosophie, nicht nur für einen »humanistischen Marxismus« unter Berufung auf den jungen Marx, sondern auch für eine Demokratisierung und Humanisierung des Realsozialismus eintrat.(Vgl. zu Leben und Werk: Helmut Seidel: Philosophie vernünftiger Lebenspraxis. Hrsg. von Volker Caysa, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen 2009.)
Dieser Aufsatz darf aber nich t von Seidels Habilitation getrennt werden, denn er ist Konsequenz und systematisch e Zusammenfassung seiner bis heute unveröff entlich ten, in der DDR viel gelesenen und immer noch lesenswerten Habilitationsschrift von 1966 mit dem Titel »Philosophie und Wirklichkeit – Zur Herausbildung und Begründung der marxistisch en Philosophie«.
Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass die Arbeit endet mit einer Schlussbemerkung zum Teil 1, an deren Ende ein zweiter Teil angekündigt wird. Nach Auskunft von Jutta Seidel ist aber dieser zweite Teil auf Grund der Querelen um Seidels theoretischen Ansatz nicht geschrieben worden. Und es finden sich auch im Nachlass Helmut Seidels keine Materialien zu diesem zweiten Teil, was nicht ausschließt, dass Helmut Seidel sich sowohl in Vorlesungen wie auch in seinen Schriften zur Entwicklung von Marx nach 1844 äußerte.
Seidel gab mit seiner Habilitationsschrift dem marxistischen Philosophieren in der DDR einen neuen systematischen Ausgangspunkt, der belebend auf das Philosophieren in der DDR wirkte und mehreren Generationen von Philosophiestudenter wesentliche Impulse für ein modernes marxistisches Philosophieren vermittelte.
Davon zeugt auch das von Hans-Martin Gerlach verfasste Vorwort zu der hier vorliegenden Edition. Dieses Vorwort von Hans-Martin
Gerlach ist einer seiner letzten Texte, denn er verstarb plötzlich im Januar dieses Jahres. Gerlach verstand sich selbstbewusst als Schüler Seidels und es war ihm eine Ehre zukünftige Generationen an dieses vergessene Erbe der DDR-Philosophie zu erinnern. Hans-Martin Gerlachs theoretisches Verdienst besteht darin, den Seidelschen humanmarxistischen Ansatz auf die Analyse des deutschen Existentialismus angewandt zu haben. Dafür stehen vor allem seine Jaspers- und Heideggerstudien, die im Anschluss an den jungen Marx der »Ökonomisch-philosophischen Manuskripte« das Verhältnis von Marxismus, Existentialismus und Humanismus zum Gegenstand hatten. Wie Seidel ein lachender Spinozist war, so war Gerlach ein heiterer Existentialist, der der marxistischen Philosophie gegen alle Orthodoxie ein neues Forschungsfeld eröffnete.
Mein Dank gilt Herrn Harko Benkert, der die Digitalisierung des Textes realisiert hat. Ein großer Dank gilt auch der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, insbesondere deren Geschäftsführer Prof. Klaus Kinner, dass sie diesen Band in ihr Programm aufgenommen hat. Frau Professor Jutta Seidel sei herzlich gedankt, dass sie uns die Erlaubnis zur Drucklegung der Habilitationsschrift ihres verstorbenen Mannes gegeben hat.

Volker Caysa
Im Februar 2011

13.50€Preis:
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Einigkeit? Und Recht? Und Würde?

Ein Lesebuch zur 20 jährigen Geschichte der GBM herausgegeben von Christa Anders und Wolfgang Richter
ISBN 978-3-89819-363-4
320 Seiten
Art.Nr. 4363

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Statt eines Vorworts

von Wolfgang Richter

"Es gibt wenige Arbeiten, sei es von Wissenschaftlern oder Akteuren, über die Herausbildung und Entwicklung der außerparlamentarischen Kräfte in Ostdeutschland im Zuge einer rigiden Vereinigungspolitik nach dem Anschluss der DDR an die BRD. Und wenn sie von manchen geschrieben werden, dann vor allem, um sich von der Vergangenheit zu distanzieren, statt aus ihr zu lernen oder um sich der Gegenwart anzuverwandeln, statt ihr zu widerstehen.
Auch ein noch so kurzer Wegweiser durch dieses Buch sein zu wollen, hieße ein umfassendes Konvolut von zwanzig Jahren als ein Kaleidoskop zu betrachten, das einem auf bekanntem Terrain überraschende, aber keineswegs vollständige Eindrücke verschafft und mehr Interesse wecken als Wissen vermitteln will, wohl wissend, dass beides gemeinsam erst den ungeschmälerten Reiz des Lesens auszumachen vermag. Man kann das Buch beliebig aufschlagen und etwas Interessantes finden, weil das Leben dieser GBM einfach vielfältig ist. „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen ..“ meinte schon Goethe. In ein paar Worten wird man wenig mehr über die Gesellschaft sagen können, als schon ihr Name verheißt. Die Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. GBM hat in zwanzig vier Meter Meter in meinem Bücherregal gefüllt. Darunter sieben Weißbücher a 512 Seiten über die Diskriminierung der Ostdeutschen und was sie dagegen tun, ein Meter Journale, „Für Recht und Würde“ bis zum anspruchsvollen und schönen ICARUS, fast ein Meter Antikriegsliteratur, darunter ein Dutzend Bücher, die wir nicht verfassten, aber in denen wir in anderen Sprachen aufgenommen wurden und auch über uns geschrieben wurde, nicht wenig davon in ukrainisch. In der Ukraine wirkt die größte Sektion des Europäischen Friedensforums, das die GBM wesentlich mit initiierte. Das dickste Buch ist ein – oder besser gesagt, – das „Lexikon der Künstler in der DDR“. Über 6000 sind es. „Spuren der Wahrheit“ oder „Wider den Zeitgeist“ heißen einige Bücher, manche mit dem Marxistischen Forum der PDS/Die Linke verfasst, andere mit Verbänden oder Netzwerken herausgegeben, z.B. der Initiative gegen Berufsverbote. Die meisten widmeten sich dem Kampf um gerechte Renten - bis heute und weiterhin. Vielleicht am stolzesten kann man auf die Tribunale über den NATO-Krieg gegen Jugoslawien sein und die beiden ihnen gewidmeten Bücher. Und, wer hätte es gedacht, wir sind eine Menschenrechtsorganisation, die drei sehr anspruchsvolle politische Karikaturenbücher herausgab. Von all dem wird hier etwas zu finden sein. Sage mir, welche Bücher Du schreibst, und ich sage Dir, wer Du bist ….
Aber die GBM ist nicht nur mehr als ihre Bücher. Sie ist vor allem ein Bündnis von Menschen, die um Menschenrecht und auch um ihr Recht kämpfen. Was ihre Würde sein soll, haben sie früh nach dem Beitritt erfahren. Bislang hatte das Bundesverfassungsgericht „Würde“ definiert als „den allgemeinen Eigenwert, der dem Menschen kraft seines Personseins zukommt“ o.ä. Mit dem Warteschleifenurteil im Frühjahr 1991 erfuhr der staunende ostdeutsche Kläger, seine Würde werde mit der Abwicklung nicht verletzt, weil er bei seiner zwangsverordneten Arbeitslosigkeit nimmer noch Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe bekäme.
Doch auch dabei kam ich wohl nicht zum ersten Mal auf solche Gedanken. Aber mir war, als wäre ich aus einem Land, dem seine Ideale zu verkommen drohten, in ein Land gekommen, in dem Verkommenheit Ideal ist."

19.00€Preis:
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Ein geheimes Leben

Henri Dekassart
ISBN 978-3-89819-364-1
184 Seiten
Art.Nr. 4364

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Die Dienste überall in der Welt sind in der Rolle des unbequemen Mahners, dessen Meinungen und Warnungen zwar gefordert sind, ihm aber auch auf die Füße fallen können,wenn sie nicht den Erwartungen des Auftraggebers entsprechen. Das zumindest verbindet sie "brüderlich"-über alle Grenzen hinweg...
Dieser Roman ist eine fiktive Rückschau auf das Leben des Autors und seine Tätigkeit für den gefürchteten sowjetischen Geheimdienst KGB. Er illustriert, was hinter den Kulissen seit langem geflüstert wird: Der Krieg der Dienste ist eine Art Bruderkrieg, der zwar manchmal mit brutalen Methoden geführt wird, aber, wenn es opportun ist und geheim bleibt, auch kollegial zugeht.
Ganz nebenbei beschreibt er, wie der sozialistische Internationalismus von der Sowjetunion benutzt wurde, um unliebsame politische Entwicklungen unter Kontrolle zu halten. Das traf besonders auf die DDR zu.

14.00€Preis:
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Ökonomiedebatten in der DDR

Harry Nick
ISBN 978-3-89819-366-5
112 Seiten
Art.Nr. 4366

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Für mich ist dies ein Erinnerungsbuch. Ich schreibe es aber nicht nur in der Hoffnung, dass ich mich mit einigem Vergnügen in vergangene streitbare Zeiten werde zurückversetzen können.
In der Hauptsache schreibe ich es natürlich für den Leser. Der Streit der DDR-Ökonomen, an dem ich mich beteiligte, betraf den Großteil der wirtschaftlichen Probleme in der DDR. Deshalb wird der Leser dieser Schrift viel erfahren über Zustände, Entwicklungen der DDR-Wirtschaft, Ursachen ihres Aufstiegs, ihrer Stagnation und ihres Niedergangs. Und es werden Folgerungen erkennbar, von denen nicht wenige ihre Bedeutung nicht verloren haben.

9.00€Preis:
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Gerhard Bassarak - Mit dem Vorsprung einer historischen Epoche

Ingrid Ehrler, Constanze Kraft, Christian Stappenbeck, Rudolf Weckerling (Hrg.)
ISBN 978-3-89819-348-1
464 Seiten
Art.Nr. 4348

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Aufsätze und Vorträge zu Biblischer Theologie, Gesellschaft, Kirche, Ökumene und Sprache

„Es gibt Wechselbeziehungen zwischen den Rechten und Ansprüchen des einzelnen und den Erfordernissen und Möglichkeiten der Gesellschaft. Da nun in unserer heutigen Welt aber zwei unterschiedliche Gesellschaftsordnungen im Wettstreit miteinander liegen, wen sollte es da wundern, dass Prioritäten auch unterschiedlich gesetzt werden? Entscheidend ist für uns, dass die sozialistische Gesellschaft – gemessen an der UNO-Deklaration der „Allgemeinen Menschenrechte“ – insgesamt mit einigen Längen Vorsprung – mit dem Vorsprung einer historischen Epoche – abschneidet … Die sozialistische Gesellschaft hat das Recht auf Leben, das Menschenrecht auf Frieden, auf Sicherheit, auf Arbeit, auf Gleichberechtigung auch des Kindes mit Hilfe aller und zugunsten aller erkämpft und verwirklicht.“
„Die Geschichte des Antikommunismus ist so alt wie der Kommunismus. Solange der Kommunismus eine Theorie war, blieb der Antikommunismus akademisch. Das änderte sich in dem Augenblick, als der Kommunismus eine praktische Wirklichkeit wurde. Da entstand, wie schon das „Kommunistische Manifest“ sagt, die Furcht, dass die Besitzlosen sich organisieren, um den Besitzenden den Besitz der Produktionsmittel streitig zu machen. Leider stand die Kirche in dieser Sache – selber im Besitz jahrhundertealter gesellschaftlicher Vorrechte – nicht auf der Seite der Armen und Entrechteten, wie es die Botschaft der Propheten im Alten Bund und wie es das Evangelium nahegelegt hätten. …“
Gerhard Bassarak

20.00€Preis:
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Gedanken zur zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklung

Heinz Wachowitz
mit Beiträgen von Achim Dippe, Karl Hartmann und Bernd Preußer
ISBN 978-3-89819-367-2
Art.Nr. 4367

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Dass die gesellschaftlichen Verhältnisse auf der Erde nicht so bleiben können und auch nicht so bleiben werden, wie sie gegenwärtig sind – diese Ansicht wird von vielen Menschen geteilt. Wenn es aber darum geht, wie denn diese Verhältnisse zukünftig aussehen sollen und auf welchem Weg man sie „antreiben“, also gestalten kann, da gehen die Ansichten weit auseinander. Allgemeine Prinzipien, von den heute schon klassischen Forderungen nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aus der französischen Revolution von 1789 bis zu „Grundwerten“ wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in aktuellen Parteiprogrammen durchaus unterschiedlicher politischer Richtung, sind ja weitgehend unumstritten. Aber welchen konkreten Inhalt diese Forderungen haben, wie eine solche Gesellschaft denn aussehen könnte, wie man zu einer solchen Gesellschaft kommen kann, das bedarf doch noch vieler Überlegungen und Diskussionen. Die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat diese Debatte verstärkt. Der Einführungstext dieses Sammelbandes ist von Heinz Wachowitz verfasst, die anderen Autoren beziehen sich auf diesen Text in unterschiedlicher Weise – zustimmend, ergänzend, mit alternativen Überlegungen und auch mit kontroversen Positionen.
Deshalb betrachten wir dieses Werk als eine Streitschrift. Es ist zum einen ein – hoffentlich produktiver – Streit zwischen den Autoren über die Ziele und Wege der Veränderung der Gesellschaft. Vor allem aber legen wir hier eine Streitschrift in dem Sinne vor, dass die Autoren – bei allen unterschiedlichen Nuancen in ihren theoretischen Auffassungen - doch eines gemeinsam haben: sie stehen auf den Schultern von Marx und Engels und verteidigen ihre Gesellschaftslehre gegen Angriffe, die darauf abzielen, angesichts des Scheiterns der frühsozialistischen Versuche eine von Ausbeutung freie Gesellschaftsform zu errichten, gleich die gesamte Idee und die Ideale des Sozialismus in den Orkus der Geschichte zu verbannen.

16.00€Preis:
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„... einen bescheidenen Beitrag geleistet“

Alfred Schellenberger – Widerstand und Briefe aus den Konzentrationslagern Lichtenburg und Buchenwald
Ulrich Schneider, Horst Gobrecht
ISBN 978-3-89819-349-8
250 Seiten, Art.Nr. 4349

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Wer den Antifaschismus in Deutschland begreifen will, muss sich mit den Frauen und Männern beschäftigt, die trotz Verfolgung, Risiko für Freiheit und Leben bereit waren, dem faschistischen Terror zu widerstehen. Einer von ihnen war Alfred Schellenberger aus Wiesbaden, der in seiner Heimatstadt in den Reihen des kommunistischen Widerstands und bei Kriegsende im Nationalkomitee Freies Deutschland in Leipzig kämpfte.
Die Dokumentation zeichnet seinen Weg in den Widerstand, seine Verfolgung und Haftzeit sowie seine Haltung in der „Nacht des Faschismus“ nach. Grundlage der Darstellung sind Dokumente zum antifaschistischen Widerstand in Leipzig und in der dortigen Fabrik Müller & Montag, vor allem aber über 50 Briefe, die sich Alfred Schellenberger und seine Frau Charlotte in der langjährigen Haftzeit im Polizeigefängnis, den KZ Esterwegen, Lichtenburg und Buchenwald schrieben. Aus ihnen sprechen Lebensmut, Widerstandswillen und die politische Überzeugung, dass ein besseres, ein antifaschistisches Deutschland nur sozialistisch sein könne.

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