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KASCHPAR UND HOBBELEWITJE

Armin Stolper
ISBN 978-3-89819-382-5
368 Seiten
Art.Nr. 4382

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Den ersten der beiden hier avisierten Narren konnte man in Stolpers Buch KASCHPAR THEATER kennenlernen, das 2010 im GNN Verlag erschien, über den der Rezensent Bernhard Igel schrieb: Kaschpar mit dem roten Herzen, ein Anti-Egoist, ein evangelisch-katholischer Laienbruder im Orden der unvereinigten Roten in der ganzen Welt – 60 Geschichten mit 6.666 Einfällen, Fakten, Beobachtungen, Urteilen, Schlußfolgerungen, Versen, Lobpreisungen – eine Überfülle!
Ein Narr also, der in der Welt des Theaters beheimatet ist und vom Theater der Welt lebt, doch auch auf die einwirken will. Aber weil zwei Narren besser als einer sind, tritt in diesem Buch jetzt HOBBELEWITJE hinzu, ein Gespenst aus grauer Vorzeit, das sich seit König Herodes über die Untiefen und Unbilden der Zeit hinweg dank seiner Blödheit gerettet hat, und der von Kaschpar erfährt, was für ein anderes Gespenst seit Bestehen eines gewissen Buches in der Welt ist und sein Wesen treibt. Im Gegensatz jedoch zu den vielen ANGSTHASEN aus allen politischen Lagern, die sich schon bei dem Wort KOMMUNISMUS in die Hosen machen, haben die beiden ihren Spaß am ebenso respektlosen wie liebevollen Umgang mit demselben und quatschen allerhand dämliches Zeug über ihn.
Kurzum: Wer sich von Anti-Narren nicht ins Bockshorn jagen läßt, wer sture Rechthaberei ebenso wenig mag wie angepaßtes Nachplappern regierungsamtlicher Hauptsätze, der greife nach dem Buch KASCHPAR UND HOBBELEWITJE.

18.00€Preis:
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Der lange Weg zur Rentengerechtigkeit

Zur Geschichte der Überleitung der ostdeutschen Rentenansprüche in das bundesdeutsche Rentensystem
Wolfgang Konschel
ISBN 978-3-89819-365-8, 180 Seiten, Art.Nr. 4365

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– Enteignungen und Ungerechtigkeiten bei in der DDR rechtmäßig erworbenen Rentenansprüchen.

Der 20. Jahrestag der Gründung der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. (GBM) und damit auch 20 Jahre Kampf um Rentengerechtigkeit sind Anlass, diese Ausarbeitung der interessierten Öffentlichkeit vorzulegen. Sicherlich werden Mitglieder der GBM, aber auch andere, die in dieser oder jener Weise an diesem Kampf teilgenommen oder von Erfolgen persönlichen Nutzen hatten, rückblickend noch einmal verfolgen wollen, wie er denn war, dieser lange Weg zur Rentengerechtigkeit.
Für die Sozialgeschichte soll diese Ausarbeitung ein Material sein, mit dem nachgezeichnet wird, wie die Überführung der Renten und Rentenansprüche tatsächlich verlief. Die Verletzung von Menschen und Bürgerrechten in Ostdeutschland ist damit die politische Grundlage dieser Ausarbeitung. Der Entzug von eindeutig nachzuweisenden Rentenansprüchen ist eine Begrenzung von Freiheitsrechten und somit eine Verletzung der Charta der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 und vieler ihr folgenden, von der Bundesrepublik ratifizierten UNOKonventionen und internationaler und europäischer Menschenrechtsabkommen.

14.00€Preis:
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Bildung Pädagogik Gesellschaft

gestern – heute – morgen
Horst Weiß / Günter Wilms (Hrsg.)
ISBN 978-3-89819-369-6
360 Seiten
Art.Nr. 4369

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Im November 2010 endete eine Veranstaltungsreihe, die unter dem Namen Berlin-Brandenburger Forum „Schule, Pädagogik, Gesellschaft“ Geschichte geschrieben hat. Seit Juni 1991 waren hier Monat um Monat Pädagoginnen und Pädagogen unterschiedlicher erziehungswissenschaftlicher und berufspraktischer Provenienz zusammengekommen,um in freiem Gedankenaustausch Fragen von Erziehung, Schule und Pädagogik in Vergangenheit und Gegenwart kritisch zu reflektieren und über vernünftige Wege aus der Bildungskrise nach der
„Wende“ zu beraten. Entstanden aus der Not der Situation, in die Schule und Erziehungswissenschaften nach dem Ende der DDR geraten waren, sowie aus dem Bedürfnis nach Selbstbesinnung und -befragung, entwickelte sich alsbald eine spezifische Form wissenschaftlicher Kommunikation und Kultur. Es entstand eine Kolloquiumsreihe, die zu vielen Fragen und Widersprüchen des nach 1990 etablierten Bildungswesens durchaus etwas zu sagen hatte, nicht zuletzt wegen ihres Beharrens auf Problemen, die in den herrschenden Diskursen über Schule und Pädagogik kaum noch Beachtung fanden.
201 Kolloquien, das bedeutete 201mal Nachdenken über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Bildungspolitik, Erziehung, Bildung und
Pädagogik in Deutschland. Zahlreiche der erörterten Themen haben ihre Relevanz keineswegs verloren, zum einen, weil sie kritisch-konstruktiv zur Aufarbeitung des Bildungs- und Erziehungssystems der DDR beizutragen vermochten, zum anderen, weil sie aus der Erfahrung zweier Systeme pädagogisches Wissen in gegenwärtige Diskurse über notwendige Bildungsreformen in Deutschland einzubringen versuchten. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Idee, im Nachhinein zumindest einige aus dem breiten Spektrum der Diskussionsthemen erneut aufzugreifen, aus heutiger, möglicherweise weiterentwickelter Sicht darzustellen und in einem Sammelband zu veröffentlichen.

18.00€Preis:
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Heft 9 Rosa Luxemburg ante portas

Vom Leben Rosa Luxemburgs nach ihrem Tod
Herausgegeben von Klaus Kinner
ISBN 978-3-89819-375-7
128 Seiten
Art.Nr. 4375

7.50€Preis:
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Lebendige DDR

Horst Jäkel (Hrsg.)
ISBN 978-3-89819-368-9
436 Seiten
Art.Nr. 4368

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Sie haben in der Deutschen Demokratischen Republik gelebt, für sie gearbeitet, sie weltweit vertreten. Die rund 70 Autoren dieses Buches wissen von den Schwierigkeiten des sozialistischen Aufbaus, freuten sich über Erfolge und haben Fehler und Schwächen schmerzlich empfunden. Ihnen geht es „weder um Verherrlichung noch um Verdammung, sondern um die geschichtliche Wahrheit“.
Mit ihren – sehr verschiedenartigen – Texten verdeutlichen die Schreiber, dass sie der Schublade entgehen wollen, in die selbstbewusste, auf ihre Biografie nicht verzichten wollende Bürger der DDR von zeitgeistigen „Historikern“, Politikern, Medien versenkt werden sollen.
„Da waren keine ‚Nur-Guten‘ und keine ‚Nur-Bösen‘. Es waren da Menschen, die alle das gemeinsame Ziel hatten. Sie waren alle in einem gesellschaftlichen Gefüge, das neue Wege ging, die noch keiner in Deutschland gegangen war, in einem Gefüge, das angefeindet wurde und sich wehren musste, das behindert wurde und sich bescheiden musste, das seinen trotzigen Stolz selbst dort zu zeigen wünschte, wo ‚kleinere Brötchen’ gebacken werden mussten.“
„Halten wir unsere DDR-Geschichte lebendig und erlauben wir keinem, sie unter Kübeln von Unwahrheiten zu beerdigen! Das ist kein Verdrängen, und unsere eigenen Fehler sehen wir keinesfalls mit der rosa-roten Brille. Geschehenes Unrecht verurteilen die Menschen ohne Zaudern. Sie wollen es aber nicht täglich aufs Brot geschmiert bekommen, denn unsere Geschichte war mehr, viel mehr. Sie darzustellen ist wichtig, damit sie nicht verdrängt wird.“
Viele Fotos, Dokumente und Grafiken bekräftigen die textlichen Aussagen. „Es geht um eine sachliche, kritische und konstruktive Analyse unserer erlebten Vergangenheit. Nur so können historische Ereignisse in das Gegenwartsverständnis eingehen und sich daraus Handlungsorientierungen ergeben.“

19.50€Preis:
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