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INDUSTRIE DER STADT LEIPZIG 1945 - 1990

Probleme – Konflikte – Ergebnisse
Karl-Heinz Blaurock – Hubert Schnabel – Peter Zetzsche (Hrsg.)
ISBN 978-3-89819-345-0
392 Seiten
Art.Nr. 4345

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Autoren:
Udo Berger, Karl-Heinz Blaurock, Dieter Gollasch, Klaus Hesse, Albrecht Krummsdorf, Robert Kunze, Jürgen Leonhardt, Klaus Moewes, Lothar Poppe, Hubert Schnabel und Peter Zetzsche

Ihr Verantwortungsbereich füllte ihr Leben aus! Zeitzeugen – Wissenschaftler, Führungskräfte in Planung und Leitung – schildern lebensnah und realistisch Prozesse, die die Entwicklung und die Leistungskraft der Industrie der Stadt Leipzig betreffen. Sie zeichnen ein Bild, wie es wirklich war, mit einem Blick in die Geschichte, über ihr Wirken und ihr Leben
unter den Bedingungen der Deutschen Demokratischen Republik.
Bis die Treuhand in großen Zügen die Lichter der Industrie zum Erlöschen brachte und damit das Lebenswerk Tausender in Frage stellte. Von 122 Kombinaten, die in der DDR existierten, hatten 30 ihren Stammsitz in Leipzig. Zu ihnen gehörten 742 Betriebe, 128 davon rechneten ihre Leistungen in Leipzig ab. In ihnen waren von 285.865 in Leipzig ständig Beschäftigten 113.402 im Jahre 1989 beschäftigt.

24.00€Preis:
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Produktivkräfte und Produktionsverhältnisse in der Gegenwart

Karl Hartmann / Herbert Meißner
ISBN 978-3-89819-342-9
236 Seiten
Art.Nr. 4342

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Die Gestaltung einer humanen und gerechten Welt macht eine rasche Entwicklung der Produktivkräfte erforderlich. Sie erleichtert die Beseitigung des Hungers in der Welt, die Sicherung medizinischer Versorgung in den benachteiligten Teilen der Welt, die Schonung von Naturressourcen und den Schutz des Klimas. Allerdings würde auch der jetzt erreichte Stand von Wissenschaft und Technik die Lösung vieler Probleme ermöglichen, wenn nicht Kapitalinteressen hinter dieser Entwicklung stünden. Es ist ein ganzes Bündel von Fragen, die für eine friedliche und menschlich verantwortungsvolle Zukunft gelöst werden müssen. Die gegenwärtige Produktivkraftrevolution bietet dafür gute Chancen. Deren Förderung schließt eine produktive Diskussion, Berechnungen und soziale Abwägungen der wichtigsten Produktivkrafttendenzen ein. An diesem Prozess der Meinungsbildung teilzunehmen, ist das erste Ziel dieses Buches.
Die Produktivkraftentwicklung ist jedoch kein einseitiger Vorgang, sondern von vielen Faktoren abhängig. Der wichtigste Faktor ist die Wirkung der jeweiligen Produktionsverhältnisse. Zwischen diesen beiden Faktoren besteht eine widerspruchsvolle, konfliktreiche Wechselwirkung. Das zweite Ziel dieses Buches besteht in dem Anliegen, die neuen Bedingungen der gesellschaftlichen Entwicklung hinsichtlich der möglichen Gestaltung der Produktionsverhältnisse in ihrer Dialektik mit den Produktivkräften herauszuarbeiten und auf neue Zusammenhänge aufmerksam zu machen. Das betrifft nicht nur diese Wechselbeziehungen im kapitalistischen System, sondern bezieht auch Überlegungen für die Vorbereitung und Realisierung des Übergangs zu einer dem Kapitalismus sozial, ökologisch und kulturell überlegenen Ordnung ein. Das bedeutet auch neue Fragen im Sinne der Weiterführung Marxschen Denkens aufzuwerfen und zu deren Beantwortung beizutragen.

17.00€Preis:
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DDR – Realität und Hoffnung

Horst Jäkel (Hrsg.)
ISBN 978-3-89819-343-6
488 Seiten
Art.Nr. 4343

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Die rund 60 Autoren aus den verschiedensten beruflichen und gesellschaftlichen Bereichen und Altersklassen ergriffen für diesen Band der Buchreihe „Spuren der Wahrheit“ das Wort, weil sie der Geschichtsfälschung des Zeitgeistes über 40 Jahre DDR entgegentreten wollten.
„Wir sind Besiegte, aber nicht Zerstörte, auch nicht Gewendete und schon gar keine Überläufer. Die Erfahrung der Niederlage ist eine bittere, aber wie jede Erfahrung auch eine nützliche. Wir haben nicht verloren, weil wir schlechter oder gar böser waren als andere, sondern weil die anderen noch stärker waren als wir. Natürlich waren sie stärker, weil wir viele Fehler machten. Auch schlimme Fehler. Jeder weiß aber: Der Sieg des Stärkeren ist nicht immer der Sieg des Besseren.“
„Die DDR ist von der Landkarte verschwunden, aber geblieben sind die in ihr gewonnenen Erfahrungen bei der Gestaltung einer Gesellschaft, in der der Profit nicht das Maß aller Dinge, soziale Gerechtigkeit und Solidarität gelebte Wirklichkeit, Frieden und Völkerverständigung oberste Maxime internationalen Wirkens waren.“
„Schon jetzt steht fest, dass der untergegangene Staat tiefere Spuren im Gedächtnis seiner Bewohner hinterlassen hat, als sich seine Liquidatoren und Abwickler vorstellten.“
So vielfältig wie das Leben in der DDR war – mit allen Schatten-, Halbschattenund Sonnenseiten –, so facettenreich sind die Schilderungen der Autoren in unterschiedlicher literarischer Form – vielfach mit Fotos, Dokumenten und Grafiken bereichert.
Alle eint die ehrliche Darstellung des wahrhaft in der Deutschen Demokratischen Republik Erlebten.

20.00€Preis:
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Gedichte zur Wende

„Es ist als hätten wir´n Krieg verlorn“ oder „Die DDR hat´s nie gegeben“
Gedichte zum 20. Jahrestag der Wende 1989
Hans-Georg Brandner
ISBN 978-3-89819-331-3
Art.Nr. 4331

5.00€Preis:
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Erfahrungen Erinnerungen Gedanken

Zur Geschichte von Kirche und Gesellschaft in Deutschland seit 1945
Hanfried Müller
ISBN 978-3-89819-314-6
332 Seiten
Art.Nr. 4314

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Die politische Autobiographie Hanfried Müllers (1925-2009) reflektiert ein Kapitel deutscher Geschichte und Kirchengeschichte im Kalten Krieg.
Selbst ein brillantes Geschichtsdokument, lassen sich an ihr Einsichten und Erkenntnisse gewinnen, die weit über den Horizont der beschriebenen Jahre hinausreichen und für das Verständnis der gegenwärtigen politischen Entwicklungen eine fundamentale Analytik bereithalten. Der Theologieprofessor war in der DDR der profilierteste Vertreter einer ausgewiesen reformatorischen Theologie, die entschieden einem Kirchenverständnis widersprach, das sich als antikommunistischer Widerpart des ersten sozialistischen deutschen Staates verstand. Mit der von ihm herausgegebenen Zeitschrift »Weißenseer Blätter« schuf er ein publizistisches Organ, in dem - beispiellos - bereits 1982 vor der drohenden Annexion der DDR gewarnt wurde. Obwohl Hanfried Müllers politische Autobiographie Fragment geblieben ist, hat sie den Rang eines Geschichtsbuches, das für Historiker zur Quelle und für politisch Denkende im besten Sinne zur Provokation wird.

15.00€Preis:
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„Eine feine Gesellschaft“

Jubiläumsjahre und ihre Tücken
Hans Fricke
ISBN 978-3-89819-341-2
252 Seiten
Art.Nr. 4341

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Die in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 2009 und 2010 zu begehenden Jubiläen und Gedenktage sind mit Ausnahme des 60. Jahrestages der Verkündung des Grundgesetzes alle der „Wiedervereinigung“ und damit zusammenhängenden Ereignissen gewidmet.
Verständlich, dass sie bei den Bundesbürgern unterschiedliche Emotionen und Reaktionen hervorrufen. Aufgrund jüngster Umfrage-Ergebnisse kann davon ausgegangen werden, dass die Art und Weise der Herstellung deutscher „Einheit“ und die mit ihr sichtbar gewordene total missglückte Politik wohl kaum einem Deutschen in Ost und West Anlass geben zu feiern oder in Jubel auszubrechen.
Je besser die früheren DDR-Bürger die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ der BRD kennen lernen, je mehr sie erfahren, was es mit dem viel gepriesenen „Rechtsstaat“ und den nicht minder gepriesenen „Einigungsvertrag“ in Wahrheit auf sich hat, je offensichtlicher es wird, was die Mächtigen und Einflussreichen unter „Freiheit der (ihrer) Persönlichkeit“ verstehen und je gründlicher sie die „Vorzüge“ der kapitalistischen Marktwirtschaft sowie die „Fürsorge“ des Staates gegenüber sozial Schwachen, Arbeitslosen und Kranken am eigenen Leibe erleben, umso größer wird die Anzahl derjenigen, die die Tragweite dessen, was in den vergangenen 20 Jahren mit ihnen geschehen ist, und was mit der Lobpreisung der Jubiläums-Anlässe erreicht werden soll, begreifen.

15.00€Preis:
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Heft 7 Rosa Luxemburgs Tod

Dokumente und Kommentare
von Annelies Laschitza und Klaus Gietinger(Hrsg.)
ISBN 978-3-89819-333-7
204 Seiten
Art.Nr. 4333

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Vorwort
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, die erste Stiftung, die den Namen Rosa Luxemburgs trug, hat seit ihrer Gründung 1991 Leben und Werk ihrer Namenspatronin größte Aufmerksamkeit und Neigung entgegengebracht. War doch die Namensgebung in schwierigen Zeiten Programm und damals nicht unumstrittenes Bekenntnis.
Eine inzwischen stattliche Reihe von Publikationen der Stiftung zeugen von der intensiven Beschäftigung. Die Rosa-Luxemburg-Forschungsberichte, in der diese Arbeit erscheint, sind zu einem Ort der Präsentation und Diskussion neuer Ergebnisse der Luxemburg-Forschung geworden. Es war uns aus unserem Selbstverständnis heraus ein Bedürfnis, in die aktuelle Diskussion um den Tod Rosa Luxemburgs und den Verbleib ihrer sterblichen Überreste einzugreifen. Die Stiftung ist hier nicht Partei in dem Pro und Contra über den Verbleib der Leiche Rosa Luxemburgs. Sie ist Partei für Rosa Luxemburg, für einen würdevollen Umgang mit dieser großen Märtyrerin des Sozialismus. Ihre Anhänger in aller Welt haben ein Anrecht darauf zu erfahren, was über ihren Tod bekannt ist. Während die Entdeckung der vermeintlich wirklichen Leiche durch Prof. Tsokos von der Charité der Humboldt-Universität um die Welt ging, blieb der Kenntnisstand über die wissenschaftlich gesicherten Fakten der historischen Forschung weithin unbeachtet.
Dem will die vorliegende Publikation abhelfen. Die Autorin und die Autoren tragen historische Wertungen und Dokumente zusammen, die in dieser Vollständigkeit bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Unser Wissen über die Infamie dieser Mordtat und über ihre Reichweite bis in unsere Tage vertieft sich mit dieser Publikation.

11.50€Preis:
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