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Kaschpar Theater

Armin Stolper
ISBN 978-3-89819-344-3
Art.Nr. 4344

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Als der Leipziger Theaterforscher und Freund der Mimen Manfred Pauli eine Handvoll der Kaschpar-Geschichten gelesen hatte, schrieb er dem Autor:
„Was mich vor allem interessiert ... ist der Mann Kaschpar (und seine Guste), der viele tausend Bücher gelesen, viele tausend Liter Wein getrunken, viele tausend Mädels geliebt hat und ‚nicht richtig deitsch kann‘. Ist er etwa ein Sorbe oder ein Schlesier oder gar ein Jidd? ... Jedenfalls ist er ein großer Räsoneur, der vom Hundertsten ins Tausendste und damit der Realität auf eine vertrackte Weise auf den Grund kommt. Ein Kerl jedenfalls, der mich an wundervolle Plebejer-Figuren wie den braven Soldaten Schwejk, den Metallarbeiter Kalle in Brechts „Flüchtlingsgesprächen“ ... oder Volker Brauns Flick von Lauchhammer erinnert ... Vielleicht schlägt er sich (ähnlich wie Schwejk durch den ersten und Kalle durch den zweiten Weltkrieg) durch den Dschungel unseres real existierenden Kapitalismus und stiftet gar durch seine von den Normen abweichende Geschäftigkeit (wie Flick) Irritation unter den Stützen der Gesellschaft ... Wenn man die bis jetzt vorliegenden Geschichten liest, fängt man unweigerlich an zu spinnen, wozu diese herrliche Kunstfigur noch gut sein könnte.“
Der Autor hat nicht den Mut, diesem Urteil zu widersprechen und lädt Leserinnen und Leser ein, es selbst durch Erwerb des Buches und dessen Lektüre zu überprüfen.

19.00€Preis:
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KASCHPAR UND HOBBELEWITJE

Armin Stolper
ISBN 978-3-89819-382-5
368 Seiten
Art.Nr. 4382

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Den ersten der beiden hier avisierten Narren konnte man in Stolpers Buch KASCHPAR THEATER kennenlernen, das 2010 im GNN Verlag erschien, über den der Rezensent Bernhard Igel schrieb: Kaschpar mit dem roten Herzen, ein Anti-Egoist, ein evangelisch-katholischer Laienbruder im Orden der unvereinigten Roten in der ganzen Welt – 60 Geschichten mit 6.666 Einfällen, Fakten, Beobachtungen, Urteilen, Schlußfolgerungen, Versen, Lobpreisungen – eine Überfülle!
Ein Narr also, der in der Welt des Theaters beheimatet ist und vom Theater der Welt lebt, doch auch auf die einwirken will. Aber weil zwei Narren besser als einer sind, tritt in diesem Buch jetzt HOBBELEWITJE hinzu, ein Gespenst aus grauer Vorzeit, das sich seit König Herodes über die Untiefen und Unbilden der Zeit hinweg dank seiner Blödheit gerettet hat, und der von Kaschpar erfährt, was für ein anderes Gespenst seit Bestehen eines gewissen Buches in der Welt ist und sein Wesen treibt. Im Gegensatz jedoch zu den vielen ANGSTHASEN aus allen politischen Lagern, die sich schon bei dem Wort KOMMUNISMUS in die Hosen machen, haben die beiden ihren Spaß am ebenso respektlosen wie liebevollen Umgang mit demselben und quatschen allerhand dämliches Zeug über ihn.
Kurzum: Wer sich von Anti-Narren nicht ins Bockshorn jagen läßt, wer sture Rechthaberei ebenso wenig mag wie angepaßtes Nachplappern regierungsamtlicher Hauptsätze, der greife nach dem Buch KASCHPAR UND HOBBELEWITJE.

18.00€Preis:
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